Münchner Friedenswochen 2013: "Solidarisch?"

Zeit: 
Mittwoch, 30. Oktober 2013         - Sonntag, 24. November 2013        

Friedenswochen 2013


30.10.2013 - 24.11.2013

"Solidarisch?"

Das Wort solidarisch kommt vom lateinischen solidus, was soviel bedeutet wie gediegen, echt, fest, unerschütterlich. Die frühe Rolle in der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung im Sinn eines gemeinsamen Einsatzes für die eigenen Rechte ist heute wichtiger denn je, wenn auch keinesfalls selbstverständlich. Daneben gibt es die Schiene humanistisch motivierter Solidarität, die die Besitzenden um der Gerechtigkeit willen dazu auffordert, mit den Armen zu teilen – nicht als Almosen, sondern auf Augenhöhe.


Und heute? Etablierte Politiker fordern Solidarität mit kriegsführenden Mächten - Solidarität mit Banken - Solidarität im Kampf gegen den Terrorismus ...

Unsere Solidarität ist eine andere und vielfältig: Sie gilt den Menschen, die von Krisen und Fehlentwicklungen betroffen sind: Den Opfern von Kriegen, weltweiter Ungerechtigkeit, Klimakatastrophen, hemmungslosem Gewinnstreben. Gemeinsam wehren wir uns gegen die Zumutungen der Mächtigen, uns ein menschenwürdiges Leben in Frieden streitig zu machen. Solidarität geht es nicht um Almosen, sondern fordert eine Analyse der Ursachen von Unterdrückung, Ausbeutung, Krieg und Hunger und setzt auf Alternativen.

Viele Veranstaltungen der diesjährigen Friedenswochen setzen sich in diesem Sinn mit dem Thema „Solidarisch?“ auseinander.

Wir laden herzlich zum Besuch und zum Mitdenken ein.

Veranstalter: 
Münchner Friedensbündnis

Vergessen in Gaza

Friedenswochen
Zeit: 
Sonntag, 28. Oktober 2012 - 19:30
Ort: 
EineWeltHaus

Vortrag mit einer Mischung aus eigenem Erleben und allgemeiner Beschreibung, siehe Reisebericht

Podium und Politik
ReferentInnen: 
P. Voß
Veranstalter: 
tbd.

Berlin – Yogyakarta / Vom Terror Hitlers gegen Homosexuelle zu Menschenrechten heute / Ausstellung

Friedenswochen
Zeit: 
Dienstag, 2. Oktober 2012         - Donnerstag, 29. November 2012        
Ort: 
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstraße 87, 85221 Dachau

Der von Berlin ausgehende Terror gegen Homosexuelle war Teil des NS-Systems. Die Ausstellung dokumentiert diese Verbrechen, aber auch die soziale Ausgrenzung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen im globalen Maßstab sowie den Einsatz für deren Menschenrechte heute. In der indonesischen Stadt Yogyakarta entstand 2006 eine internationale Deklaration, die die Standards der Anwendung der Menschenrechte in Bezug auf sexuelle Orientierung beschreibt. Die in Polen erstellte Ausstellung wird in der englischen Fassung gezeigt.

Ausstellung vom 2. Oktober bis 29. November 2012

Aktion
ReferentInnen: 
Walter Joelsen
Veranstalter: 
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau