Zum Gedenken an die Opfer des Bombenanschlages vom 26.09.1980
Flugblatt (PDF-Download)
Was bleibt, nachdem der Tatort aufgeräumt ist und die Toten beerdigt sind?
München wurde zu oft zum Schauplatz rechtsextremen Terrors: am 26.09.2019 werden wir den Toten und Überlebenden des Attentates auf das Oktoberfest gedenken.
Im Mittelpunkt des Gedenkens soll dieses Jahr das Ermittlungsverfahren stehen.
Vortrag von Jürgen Wagner bei der Antikriegstagsveranstaltung am Freitag, 30. August 2019 - Webseite der Informationsstelle Militarisierung (IMI): https://imi-online.de
gh-film (Gerhard Hallermayer) (ohne Tracking, direkt vom Friedensbündnis!)
PDF Manuskript
Liebe Friedensfreunde und –freundinnen,
liebes Publikum,
wir gedenken heute des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs als dem Höhepunkt eines Zeitalters der modernen Barbarei. Der 2. Weltkrieg hat nicht nur 60 Millionen Menschen das Leben gekostet und noch mehr zu Invaliden gemacht, sondern auch große Teile Europas und Asiens verwüstet. Alle Erdteile waren direkt oder indirekt betroffen. Und er war ein Versuchsfeld für zahlreiche Methoden des organisierten Massenmordes bis hin zu Auschwitz und Hiroshima! Der Weltkrieg stand am Ende eines politischen Radikalisierungsprozesses, der dazu führte, dass ein Menschenleben immer weniger wert wurde. Angesichts des weltweiten Aufschwungs neofaschistischer Bewegungen heute sollte uns dies eine klare Warnung sein! Wehret den Anfängen!
Gesprächsraum : Montag bis Samstag 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr
Während des Zweiten Weltkriegs mussten mehr als 26 Millionen Menschen unfreiwillig für den NS-Staat arbeiten: sogenannte Zivilarbeiter, Männer, Frauen und Kinder aus den besetzten Gebieten Europas, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge, Juden, Sinti und Roma. An Beispielen aus der Produktion von alltäglichen Gebrauchsgegenständen wird die Verflechtung von Industrie und Zwangsarbeit sichtbar. Die Ausstellung wurde konzipiert vom Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide.
Dachau, Gesprächsraum, Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte, Alte Römerstr. 87
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Filmgespräch zu den Deutsch-Polnischen Kulturtagen
Der Heavy-Metal-Fan Jacek aus der polnischen Provinz fällt auf der Großbaustelle von einem Gerüst in den Sockel einer gigantischen Jesusstatue. Im Krankenhaus wacht er nach einer Gesichtstransplantation auf. Die bei der Berlinale 2018 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnete Tragikomödie bewegt sich zwischen bissiger Satire und ernstem Realismus. Jaceks kaputtes Gesicht und seine neue „Maske“ werden zur Projektionsfläche für kaputte Zustände in der polnischen Gesellschaft.
Kino Cinema, Fraunhoferstraße 5, Dachau
Landratsamt Dachau
Cinema Dachau
Kartenreservierungen im Kino unter Tel. 081 31 / 266 99
Am Tag der Machtübertragung an Hitler kommt die jüdische Familie Glickstein in Berlin zum gemeinsamen Essen zusammen. Dabei tun sich überraschend Gräben auf: Während die neunzehnjährige Leah ihren Eltern eröffnet, dass sie nach Palästina gehen wird, möchte ihr achtzehnjähriger Bruder Michael mit seinen Freunden zum Fackelzug der Nazis. Florian Frerichs erzählt in seinem mehrfach ausgezeichneten Kinodebüt von der Welt und den Mitgliedern der fiktiven Familie Glickstein.
Kino Cinema, Fraunhoferstraße 5, Dachau
Runder Tisch gegen Rassismus Dachau
Kreisjugendring Dachau
Cinema Dachau
Kartenreservierungen im Kino unter Tel. 081 31 / 266 99 – Sonderpreis 5 Euro
2005 verlegte der Bildhauer Gunter Demnig in Dachau sechs „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die Dachauer Bürgerinnen und Bürger, die in der Nacht vom 8. zum 9. November 1938 aus der Stadt vertrieben und im Holocaust ermordet wurden. Beim Rundgang wird an die Menschen erinnert und die Stolpersteine werden gepflegt. Paul Wallace, Enkel von Melitta und Max Wallach, die gemeinsam mit ihrem Sohn Franz aus Dachau vertrieben wurden, wird am Rundgang teilnehmen.