PEACE

Ostermarsch München 2026

Das Münchner Friedensbündnis ruft auf zum Ostermarsch am Samstag, 4. April 2026

#Ostermarsch #FriedensbuendnisMUC 

- Aufruftext mit Unterstützerabschnitt (PDF 2S)
- Leporello 2x6S. (PDF-Download)
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- Redemanuskripte (s. auch im Programm): >

Überblick: Ostermärsche bundesweit
Rückblick: Ostermarsch München 2025
Ostermontag 6.4.2026: Ostermarsch DraussenOstermarsch Draußen 
- Pressemitteilung ....2026 zum Ostermarsch in München

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10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, Dreifaltigkeitskirche, Pacellistraße 6,
11:15 Uhr

Auftaktkundgebung auf dem Marienplatz

Moderation Sabine Scherbaum

Musik: Tamara Banez

  • Begrüßung fürs Münchner Friedensbündnis: Matthias Gast
  • Städt. Grußwort: Brigitte Wolf (zum letzten Mal)
  •  (da kommt noch was)
12:00 Uhr

Demonstration in der Innenstadt

Strecke: Marienplatz - Rindermarkt - Rosental - Prälat-Zistrl-Str. - Corneliusstr. - Gärterplatz - Reichenbachstr. - Frauenstr. - Isartor - Tal - Marienplatz.

ca. 13:30 Uhr

Abschlusskundgebung wieder Marienplatz

  dazu Infostände und Ansagen

Änderungen wie immer möglich! Tontechnische Betreuung: Fredie (info-at-ohton.net)


Ostermarsch-Aufruf 2026

Peace

Völkerrecht statt Faustrecht –

Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit!

Die Charta der Vereinten Nationen ist unser Fundament für eine friedliche Weltordnung. Doch sie wird mit Füßen getreten – von Russland in der Ukraine, von den USA im Iran und in Venezuela, von Israel in Gaza und durch die gewaltsame Landnahme in Palästina. ... die Liste der Verletzungen der Charta ist lang. Weltweit werden Völkerrecht und Menschenrechte verletzt. Seit langem sehen wir eine Zunahme der Gewalt und die Durchsetzung des Rechts des Stärkeren. Viele Rechtsstandards gehen auf die Zusammenarbeit in den Vereinten Nationen während der letzten 80 Jahre zurück, z.B.: Menschenrechte, Frauenrechte, Umwelt und Klimaschutz, Not- und Krisenhilfe. Bildung und Chancengleichheit usw. Es ist nicht egal, was aus den Vereinten Nationen wird. Wir, „die Völker“ fordern von unseren Regierungen den Einsatz für eine lebenswerte „Welt ohne Krieg“, um künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren … (Charta der Vereinten Nationen, 26.06.1945)

Verhandeln statt Töten – Gewalt beenden!

Kriege entstehen, wenn Staaten Interessen mit Gewalt durchsetzen. Keine Seite erreicht am Ende, was sie zu Beginn wollte. Die UN-Charta (1945) enthält zwei zentrale Prinzipien: Erstens das Gewaltverbot. Zweitens das Gebot zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten. Konflikte sind durch Verhandlungen, Vermittlung, Schlichtung, Schiedsverfahren oder gerichtliche Entscheidung beizulegen, ohne Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit zu gefährden. Wir berufen uns auf die UN-Charta und das geltende Völkerrecht – so muss der Ukrainekrieg so schnell wie möglich beendet werden. Wir lehnen es ab, dass der Krieg durch Waffenlieferungen und Kriegsfinanzierungen verlängert wird. 

Dauerhaften Frieden gibt es nur, wenn die Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt werden – in der Ukraine, im Nahen Osten und weltweit.

Deshalb fordern wir eine Friedensordnung auf Basis des Völkerrechts, die den Atomwaffenverbotsvertrag einschließt, Vertrauen schafft und Abrüstung wieder ermöglicht. Eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur muss auf Rüstungskontrolle, Abrüstung, gegenseitigem Vertrauen und dem Verzicht auf nuklearer Abschreckung beruhen; deshalb keine Mittelstrecken-Raketen nach Grafenwöhr oder anderswo. 
Krieg ist keine Lösung – niemals! 

Keine Militarisierung unseres Lebens und unserer Zukunft.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht, die Militarisierung von Schulen und Hochschulen, Forschung für militärische Anwendungen oder Rüstungsprojekte – das sind Schritte in die falsche Richtung.
Bildung für Frieden, nicht für Krieg.

Frieden statt Aufrüstung – Soziales rauf, Rüstung runter!

Die Geschichte zeigt: Aufrüstung führt zu Gegenaufrüstung – und damit zu mehr Unsicherheit, Angst und Krieg! Wir lehnen die Pläne ab, die Bundeswehr zu einer der stärksten Armeen Europas zu machen, ebenso die Ankündigung des US-Präsidenten, den US-Rüstungshaushalt um 50 % auf 1,5 Billionen US-Dollar zu erhöhen. Die Milliarden für Waffen fehlen bei Bildung, Gesundheit und sozialer Sicherheit.

Schluss mit dem Rüstungswahnsinn! Investiert in das friedliche Zusammenleben der Menschen, nicht in Panzer und Drohnen!

Kriege verschärfen Flucht und Klimakrise.

Kriege zerstören Lebensräume, vergeuden Ressourcen, vergiften Böden und verstärken die Folgen des Klimawandels. Während Regionen durch Klimafolgen unbewohnbar werden, werden andere durch Minen und Gift unzugänglich. Millionen Menschen werden zur Flucht gezwungen.

Krieg ist das Gegenteil dessen, was die Menschheit zum Überleben braucht. Wir brauchen Zusammenarbeit, nicht Zerstörung!

Ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit

Wer das Ende des Faustrechts fordert, 

  • wer auf das Verhandlungsgebot der UN-Charta setzt, und Gewalt ablehnt,
  • wer dem Völkerrecht den Vorrang vor der Hegemonie der Großmächte gibt, 
  •  wer Verhandlungen dem Krieg vorzieh
  •  wer sich der Militarisierung unseres Lebens entgegenstellt

    und weiß, dass die großen Herausforderungen der Menschheit nur gemeinsam gelöst werden können,

    ist eingeladen, beim Ostermarsch ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit zu setzen!

Unsere Friedensarbeit ist internationalistisch, solidarisch und diskriminierungsfrei.

Wir laden ein zum Ostermarsch: am Karsamstag, 04.04.2026!


Aufruf zur Unterstützung 2seitig, Download PDF Bitte unterstützt den Ostermarsch und diesen Aufruf ->
Webformular zur Unterstützung 
Wir erhoffen bis zum Ostermarsch auf möglichst viele Unterstützungen!

Spendenkonto: Friedensbüro e.V.  
IBAN DE58 7015 0000 1008 9972 96 BIC SSKMDEMMXXX

Möglichst bitte - Spenden - Einzelpersonen 15.-, Gruppen 30.- .. 50.- € oder (gerne!) mehr; Stichwort: "Ostermarsch"

Weitere Texte zum Ostermarsch

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(siehe auch Monatslinks unter Aktuelles)

(weitere Hinweise willkommen)