Wenn es um Juden und das Judentum in der Reformationszeit geht, konzentriert sich die öffentliche Wahrnehmung meist auf Äußerungen Martin Luthers. Weniger Beachtung finden die Vorstellungen, die andere Reformatoren wie etwa Philipp Melanchthon und Martin Buber dazu entwickelten. Der Studientag vergleicht die Positionen und untersucht, welche Funktionen die Rede über „die Juden“ und „das Judentum“ damals hatte. Zudem geht es um die Rezeptionsgeschichte von Luthers „Judenschriften“ und um die Frage, welche Schlussfolgerungen wir heute aus dem Judenbild der Reformatoren ziehen.
Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau Zugang über Innenhof Kloster Karmel, Alte Römerstr. 91, Dachau
Kooperation: Theologische Arbeitsgemeinschaft im christlich-jüdischen Dialog e.V. und
Der Dachau-Überlebende Ferdinand Hackl schrieb in einem Zeitzeugenbericht: „Auf dem Appellplatz, wo Häftlinge täglich schikaniert und sehr oft auch zu Tode gequält wurden ..., durfte jetzt an freien Sonntagen Fußball gespielt werden. Diese Spiele halfen den spielenden und auch den zuschauenden Häftlingen, ihr Leid und den Hunger – zumindest für die Zeit des Fußballspiels – ein wenig zu vergessen“. Neben Kurt Landauer, Präsident des FC Bayern, wurden 16 Vereinsmitglieder ins KZ Dachau verschleppt.
Unter den NS-Verfolgten befanden sich auch viele Angehörige von Fußballvereinen: aktive Spieler, Funktionäre, Schiedsrichter, Förderer und einfache Mitglieder. Deshalb hat der Bayerischer Fußball-Verband gemeinsam mit der Initiative „!Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ das virtuelle Projekt „Buch der Erinnerung“ ins Leben gerufen. Alle bayerischen Fußballvereine sind aufgerufen mitzuhelfen, die Seiten des Buches mit Biographien zu füllen. Die ersten vier Beiträge werden bei der Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt
Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau Zugang über Innenhof Kloster Karmel, Alte Römerstr. 91, Dachau
In diesem Jahr kommt zur Gedenkveranstaltung aus Belgrad als Ehrengast und Zeitzeuge Ivan Ivanji (88). Er wuchs dreisprachig mit Serbisch, Ungarisch und Deutsch im multiethnischen Banat auf. Als jüdischer Jugendlicher überlebte er die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald und wurde später Journalist, Titos Dolmetscher, Diplomat und Schriftsteller. Viele Werke des überzeugten Jugoslawen haben autobiographische Bezüge, zuletzt „Mein schönes Leben in der Hölle“ (2014) und „Schlussstrich“ (2017).
Vor 79 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 steckte ein antisemitischer Mob Synagogen in Brand, plünderte jüdische Geschäfte und fiel mit Unterstützung der Staatsgewalt über Jüdinnen und Juden her. Die sogenannte „Nacht der Schande“ markierte den Übergang von Diskriminierung zu offener Feindschaft, von Ausgrenzung zur systematischen Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland und Europa.
KZ-Gedenkstätte Dachau, Treffpunkt: Am Eingang (Tor) des Geländes
SolaVoce ist ein solistisches A-Cappella-Ensemble in sechs- bis achtstimmiger Besetzung, das sich vor vier Jahren in der Gegend um Murnau am Staffelsee (Oberbayern) zusammengefunden hat. Die Mitglieder Barbara Böhm, Sonja Gauer, Willi Haas, Sylvia Winter, Ernst Ippisch, Manfred Böhm, Markus Koch und Peter Schneider widmen sich neben der Chor- und Instrumentalarbeit in verschiedenen anderen Gruppen mit Begeisterung den Herausforderungen, die ein solistisch besetztes Gesangsensemble stellt. Gruppen wie Singer Pur oder das Calmus-Ensemble zählen zu ihren Vorbildern.
St. Johannes am Preysingplatz, Nähe Gasteig, MVV: S-Bahn Rosenheimer Platz, U-Bahn Max-Weber-Platz, Tram Am Gasteig, Adresse: Preysingplatz 1, 81667 München
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannes am Preysingplatz, München-Haidhausen
EINLADUNG
zur Vorbereitung der Proteste gegen die sogenannten
Münchner Sicherheitskonferenz 2018
Wir laden Euch zu einem ersten Treffen ein
ausnahmsweise * am Donnerstag, den 28. September 2017
* um 19:30 Uhr im Eine-Welt-Haus, Raum U20 im UG
Schwanthalerstraße 80
Eine-Welt-Haus, Raum U20 im UG
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-„SICHERHEITS“KONFERENZ
danke allen Beteiligten -
Auf zur Protestwoche – auf nach Ramstein!
Viele haben in den letzten Wochen, den Atem angehalten: Droht jetzt wirklich ein Atomkrieg?
Das Kriegsgeschrei des US-Präsidenten Trump, das auch bei ihm über seine übliche militaristische und aggressive Sprache hinausging und die kriegsrhetorische
Antwort aus Nordkorea hat die Welt an den Rand eines Atomkrieges geführt.
Rund-um-die-Uhr-Mahnwache auf dem Marienplatz (Zelt) + verschiedene Tagesschwerpunkte + Fahrradsternfahrten zu Rüstungsfirmen in Südbayern - Abschlußaktionen zum Hiroshimatag