Aktuelle Termine der Münchner Friedenswochen


friedensklima - Münchner Friedenswochen 2019




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Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Ausstellung in Dachau: Spuren von Zwangsarbeit

Spuren von Zwangsarbeit - Ausstellung

Gesprächsraum : Montag bis Samstag 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr

Während des Zweiten Weltkriegs mussten mehr als 26 Millionen Menschen unfreiwillig für den NS-Staat arbeiten: sogenannte Zivilarbeiter, Männer, Frauen und Kinder aus den besetzten Gebieten Europas, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge, Juden, Sinti und Roma. An Beispielen aus der Produktion von alltäglichen Gebrauchsgegenständen wird die Verflechtung von Industrie und Zwangsarbeit sichtbar. Die Ausstellung wurde konzipiert vom Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide.


Dachau, Gesprächsraum, Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte, Alte Römerstr. 87
Mi 2. Oktober 2019         - 28. November 2019         Uhr
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler
Oberkirchenrat Dr. Hans-Peter Hübner
Stadtdekanin Barbara Kittelberger
Adeline Schebesch und Jochen Kuhl (Staatstheater Nürnberg)
Arcis Cello Quartett und Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Knörr (Orgel

„Das ist Gewalt, das ist nicht Recht.“

„Das ist Gewalt, das ist nicht Recht.“

Szenische Lesung über den Kirchenjuristen und NS-Gegner Friedrich von Praun


St. Markus, Gabelsbergerstraße 6, München
Mo 21. Oktober 2019         Uhr
Matthias Gast
Krieg im Jemen ...

"Krieg im Jemen - die vergessene Katastrophe"


EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, U 4/5 Theresienwiese
Do 7. November 2019         Uhr
Trägerkreis Pogromnachtgedenken in Dachau
Dachau: 81. Jahrestag der Pogromnacht

Dachau: 81. Jahrestag der Pogromnacht

Gedenken mit Enkeln von Dachauer Holocaustopfern


Dachauer Rathaus, Konrad-Adenauer-Straße 2-6
Sa 9. November 2019, 19:00 Uhr
Kooperation: Dachauer Forum, Katholische Seelsorge
Brigitte Fiedler, Referentin der KZ-Gedenkstätte Dachau
Dachau: Erinnerung pflegen

Erinnerung pflegen

Stadtrundgang

2005 verlegte der Bildhauer Gunter Demnig in Dachau sechs „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die Dachauer Bürgerinnen und Bürger, die in der Nacht vom 8. zum 9. November 1938 aus der Stadt vertrieben und im Holocaust ermordet wurden. Beim Rundgang wird an die Menschen erinnert und die Stolpersteine werden gepflegt. Paul Wallace, Enkel von Melitta und Max Wallach, die gemeinsam mit ihrem Sohn Franz aus Dachau vertrieben wurden, wird am Rundgang teilnehmen.


Beginn: Hermann-Stockmann-Straße, Ecke Oskar-von-Miller-Straße, Skulptur Trachtenpaar
Mo 11. November 2019, 11:00 Uhr
Münchner Friedensbündnis
Ralf Becker
Sicherheit neu denken ...

"Sicherheit neu denken - von der militärischen zur zivilen Sicherheit, ein Szenario bis zum Jahr 2040"


EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, U 4/5 Theresienwiese
Mo 11. November 2019, 19:30 Uhr
Walter Listl
Klimakiller Nr. Eins: ...

"Klimakiller Nr. Eins: Rüstung und Krieg"


EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, U 4/5 Theresienwiese
Mi 13. November 2019         Uhr
Clemens Ronnefeldt
Iran im Spannungsfeld

"Iran im Spannungsfeld"


(Ort kommt)
Mo 18. November 2019         Uhr
Runder Tisch gegen Rassismus Dachau
Kreisjugendring Dachau
Cinema Dachau

Dachau: Das letzte Mahl

Das letzte Mahl

Filmgespräch zur „Machtergreifung“ Hitlers 1933

Am Tag der Machtübertragung an Hitler kommt die jüdische Familie Glickstein in Berlin zum gemeinsamen Essen zusammen. Dabei tun sich überraschend Gräben auf: Während die neunzehnjährige Leah ihren Eltern eröffnet, dass sie nach Palästina gehen wird, möchte ihr achtzehnjähriger Bruder Michael mit seinen Freunden zum Fackelzug der Nazis. Florian Frerichs erzählt in seinem mehrfach ausgezeichneten Kinodebüt von der Welt und den Mitgliedern der fiktiven Familie Glickstein.


Kino Cinema, Fraunhoferstraße 5, Dachau
(Anmeldung: Kartenreservierungen im Kino unter Tel. 081 31 / 266 99 – Sonderpreis 5 Euro)
Mo 18. November 2019, 19:00 Uhr
Landratsamt Dachau
Cinema Dachau

Dachau: Die Maske

Die Maske

Filmgespräch zu den Deutsch-Polnischen Kulturtagen

Der Heavy-Metal-Fan Jacek aus der polnischen Provinz fällt auf der Großbaustelle von einem Gerüst in den Sockel einer gigantischen Jesusstatue. Im Krankenhaus wacht er nach einer Gesichtstransplantation auf. Die bei der Berlinale 2018 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnete Tragikomödie bewegt sich zwischen bissiger Satire und ernstem Realismus. Jaceks kaputtes Gesicht und seine neue „Maske“ werden zur Projektionsfläche für kaputte Zustände in der polnischen Gesellschaft.


Kino Cinema, Fraunhoferstraße 5, Dachau
(Anmeldung: Kartenreservierungen im Kino unter Tel. 081 31 / 266 99)
Do 28. November 2019, 19:30 Uhr