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Münchner Friedensbündnis
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Ostermarsch München 2010

Das Münchner Friedensbündnis rief auf zum Ostermarsch 2010
am Samstag, dem 3. April 2010


PEACE
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- Aufruf mit Rückmeldeabschnitt (PDF 138k);
- Großes Flugblatt 4-seitig A4 (PDF 900k - aktualisiert)
- Plakat, blau, zum Ausdruck (PDF 104k)
- Flugblatt 2-seitig A4 (PDF 160k - korrigierte Fassung)
Reden: Walter Listl, Dagmar Henn, Dr. Sabine Schiffer, Stephan Lippels

Friedenskooperative: Ostermärsche bundesweit
Rückblick: Ostermarsch 2009
Ostermärsche in Bayern
Ostermarsch Draußen - zur NATO-Pipeline
Download Presseerklärung 22.3.2010 (PDF 108k)
Presseerklärung 31.3.2010 (PDF 95k)

Dank allen Beteiligten!

Das Programm am Ostersamstag 3. April 2010

  9:45 Uhr St. Johannes, Preysingplatz Ökumenischer Gottesdienst mit Dr. Wolfgang Schürger, Umweltpfarrer der evang.-luth. Kirche
11:00 Uhr Orleansplatz (Ostbahnhof) Auftaktkundgebung
Auf dem Marienplatz Infomarkt und Musik
11:30 Uhr Demonstrationszug Musik - vielleicht
12:30 Uhr Marienplatz Kundgebung (nach Ankunft des Demonstrationszuges)
Es sprechen: Grußworte: *)Musik: Sketch
  • "Konjunkturprogramm"
    Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung
___
*) Die Studenten von "unsereunibrennt" haben zwar beim Plenum beschlossen, der Einladung zu einem Grußwort zu folgen, danach gab es aber keine brauchbare Rückmeldung mehr.
Ostermarsch-Aufruf 2010:

Unser Ziel: Frieden durch Gerechtigkeit
Schluß mit Lügen und Krieg

Seit Jahren liest und hört die Bevölkerung, dass weltweite Kriegseinsätze notwendig seien. Der Humanität und der Bekämpfung von Terrorismus dienten sie. Die Leute fragen sich: Warum wird vor allem in Ländern Krieg geführt, die Zugang zu Öl und anderen Ressourcen haben? Warum werden seit neun Jahren immer mehr Soldaten und Waffen nach Afghanistan geschickt? Und warum werden die Atombomben nicht international verschrottet (wie vereinbart), sondern weiter entwickelt?

Die Antwort lautet: Weil die mächtigen Industriestaaten sich weltweit Entscheidungsgewalt über die knapp werdenden Vorräte an Naturschätzen sichern wollen. Nicht einmal, damit ihren Völkern der Wohlstand gesichert werde, an den sie gewöhnt sind. Nein, sie sind nicht bereit, die begrenzten Ressourcen fair zu teilen. Darum konkurrieren Großmächte und Großindustrie auch untereinander. Sie sorgen sich nur um das eigene Wohlergehen und um das ihrer Freunde.

Dafür nehmen sie die brutale Zerstörung ganzer Länder wie Irak und Afghanistan sowie die Gefahr eines Atomkrieges in Kauf.
Dafür nehmen sie die Verarmung großer Teile der eigenen Bevölkerung in Kauf.
Dafür nehmen sie die rapide Beschleunigung der Klimaerwärmung in Kauf.

Die NATO-Militärallianz und die wachsende Militärmacht EU sind eine Bedrohung für die Menschheit! Sie sind schon jetzt verantwortlich für völkerrechtswidrige Kriege, für Millionen von Toten, für wachsenden Terror, für Verwüstungen und Flüchtlingselend.

Die Menschen lehnen diese Kriege ab!

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen - und mit ihr die meisten Menschen in Europa - lehnt diese Kriegspolitik ab. Und das, obwohl Politiker und Medien seit Jahren mit Falschinformationcn und bewußter Irreführung die Kriege rechtfertigen, bagatellisieren und sogar idealisieren. Immer mehr Menschen erkennen, dass alle diese Kriege mit Lügen begannen und ganz anders ausgehen als vorausgesagt. Trotz hoher Staatsschulden steigen die Ausgaben für Militär und Rüstung.

Die Bevölkerung murrt, aber die Wut der Betrogenen weicht oft einer hilflosen Resignation. Sie sehen, dass die Steuern für Begüterte herabgesetzt werden und die Einnahmen der Mehrheit sinken. Sie sehen, dass die Umverteilung der Rechte und Güter von Arm nach Reich, die schon im letzten Jahrzehnt erschreckende Fortschritte machte, unter der jetzigen Regierung bedrohlich ansteigt. Sie sehen, dass im Gesundheitsministerium die Pharmaindustrie sitzt (Beispiel: Impfstoff gegen Schweinegrippe). Die Rüstungsindustrie sitzt im Kriegsministerium.

Wo endet rücksichtslose Lobbyarbeit, wo fangen Mißbrauch und Korruption an? Statt sich für das Wohl der Bevölkerung einzusetzen - für bessere Bildung auf allen Ebenen, für die mehr als elf Millionen schuldlos arm gewordenen wie Arbeitslose, Kinder chronisch kranke und alte Menschen - stellt unsere Regierung die sozialen Leistungen in Frage und diffamiert deren Bezieher. Es geht offenbar um einen gründlichen Umbau unserer Grundordnung.

Jeder wird überwacht - Kritik ist verdächtig!

Kontrollen, Überwachungsmechanismen und Disziplinierung aller Bürger engen die Freiheit zunehmend ein. Kritik wird oft mit Einschüchterung beantwortet. Die „Leitmedien'' - von der Presse bis zum Fernsehen - passen sich an: Sie übernehmen viele Lügen der Politiker unbefragt und reagieren auf kritische Meldungen und Aktionen mit Schweigen oder Arroganz.

Der Innenminister erklärte, weil die Grenze zwischen äußerer und innerer Sicherheit verschwimme, sei der Einsatz der Bundeswehr im Inneren nötig! Mit der Aufgabenvermischung von Polizei und Militär wurden Mittel geschaffen, um die legalen Proteste der Bevölkerung zu verdächtigen und zu behindern. Tendenz: steigend.

Die Mitglieder der Europäischen Union verpflichteten sich zu weiterer Aufrüstung. Sie richten in Brüssel eine „Europäische Verteidigungsagentur“ ein. Darin spiegelt sich der Machtanspruch des Militärs, das die Außenpolitik dominieren will. So ein internationales Kriegsamt brauchen wir nicht!

Wir appellieren nicht an unsere Regierung, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Wir halten sie für unfähig zur Friedenspolitik. Wir glauben nicht, dass sie für Gerechtigkeit sorgen will.

Mehr Gerechtigkeit in der Welt ist der Weg zum Friede.
Eine andere Politik ist nötig! Eine andere Politik ist machbar!
Wir müssen sie selbst in die Hand nehmen.

Trotz aller Einschüchterungsversuche der öffentlichen Macht gibt es Widerstand gegen die destruktive Kriegspolitik. Es gibt ermutigende Alternativen, hier und international. Friedensbewegung, soziale und Menschenrechtsinitiativen zeigen Ausdauer und Fantasie. Zum Beispiel beteiligten sich an der Verfassungsbeschwerde gegen heimliche Überwachung ohne Tatverdacht vor zwei Jahren 34 000 Bürger.

Wir appellieren an alle, die genug von den politischen Lügen und Verstellungen haben:

Die Interventionen und Kriege müssen ein Ende haben - nur so wird eine menschenwürdige Zukunft möglich



Zugweg beim Ostermarsch München 2010


Spendenkonto: Friedensbüro e.V., Postbank München, BLZ: 700 100 80, Konto-Nr. 410 39-801

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Danke für die Unterstützung!

Spenden sind wie immer erwünscht (Dank allen die schon gespendet haben!),

(Korrekturen bitte gleich per Mail s.o. oder Tel. 089/181239, danke.)

Unterstützer: (2.4.2010 - Liste wird laufend ergänzt!)
Inge Ammon, Fürstenfeldbruck • Klaus-Dieter Bornemann, Betriebsrat, VK-Leiter IG Metall • Margrit Braun • Anne Eckart • Dr. Rolf Eckart • Gerhard Egger, Naturkost Mutter Erde • Ursula Epple • Hans-Georg Frieser, Personalrat, ver.di Vertrauensmann • Joachim Peter Graf, Geschäftsführer GEW München • Dr. Klaus Hahnzog, Bürgermeister a.D., bayerischer Verfassungsrichter • Beate und Norbert Henkel • Brigitte Hushka-Frieser, Personalrätin, ver.di-Vertrauensfrau • Melanie Jebauer • Toni Kilger, Jurist • Hans Koller, ver.di-Seniorenausschuss, Fachbereichsvorstand • Dip. Ök. Alfred Krätzschmar • Sigrid Lenz • Martin Löwenberg • Bernd Michl, attac • Wolfgang Meissner, Rechtsanwalt • Emmi und Helmut Menzel • Elfi Padovan, Kunsterzieherin i.R. • Peter Perau, Krankenpfleger, DKP • Dieter Rahnenführer, Die Linke/SAV München • Benedict Reichs, Künstler - DigiGrafik • Thomas Rödl, Geschäftsführer HMV-Bildungswerk • Walter Ruf, Rechtsanwalt • Adelheid Rupp, SPD MdL • Gertrud Scherer, pax christi München • Hildegard Schwarzkopf, Musikpädagogin, attac, ver.di • Dr. Erhard Seiler • Julia Schips-Engel • Sonja Schmid, Sozialforum München • Dr. Wolfgang Schürger, Kirchenrat, Beauftragter für Umwelt- und Klimaverantwortung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern • Werner Thiel, Greven • Ursula Uhrig, Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung • Mechthild v. Walter, Stadträtin a.D. • Rosemarie Wechsler, pax christi München • Günter Wimmer • Eduard Wolf, Rentner
attac MünchenBÜRGER GEGEN ATOMREAKTOR GARCHING e. V.Club Voltaire München • DIDF München • DIE LINKE. Kreisverband MünchenDIE LINKE, Stadtratsgruppe MünchenDKP MünchenDeutscher Freidenkerverband München • FRAUEN IN SCHWARZ MÜNCHEN • Frauenverband Courage München e.V. • Friedensbewegung Murnau u.Umgebung • Friedensinitiative Bad Tölz-WolfratshausenGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft München • GRÜNE Ortsverband Wolfratshausen • MLPD München • Münchner Bündnis gegen Krieg und RassismusMünchner Flüchtlingsrat • Münchner Montagsdemo-Weg mit Hartz IV • Nord Süd Forum München e.V.Ökumenisches Buero fuer Frieden und Gerechtigkeit e.V.Sozialforum Amper, FürstenfeldbruckSozialistische deutsche Arbeiterjugend München
  dazu der
Trägerkreis Münchner Friedensbündnis: Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegnerlnnen (DFG/VK) - Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIFF) - Friedensinitiative Christen in der Region München - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung IPPNW e.V - Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) - Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA) - Mütter gegen Atomkraft München e.V. - Munich American Peace Committee (MAPC) - Netzwerk Friedenssteuer Gruppe München - Öffentliche Aufforderung zum gewaltfreien Widerstand gegen Rüstung und Krieg - Pax Christi München - Schwabinger Friedensinitiative (Schwafi) - Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten - Welt ohne Kriege e.V.



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